xhtml_trans xhtml Andrea Costa Engineering: Klimaengineering / Integrale Planung

Klimaengineering / Integrale Planung

Klimaingenieur: Brücke zwischen Objekt- und Fachplanung

Ziel der beratenden Tätigkeit des Klimaingenieurs ist es, ein Gebäude mit optimiertem thermischem und visuellem Komfort, bei minimiertem Energieverbrauch und womöglich reduzierten Anlagenkosten zu entwickeln. Diese Tätigkeit als Beratung des Architekten und Fachplaners soll schon in der Grundlagenermittlung und im Vorentwurf stattfinden, da Energie- und Lüftungskonzept nachträglich nur schwer in einen architektonischen Entwurf zu integrieren sind.

Die Integration der Gebäudeklimaplanung soll schon sehr früh erfolgen, besonders wenn passive Konzepte für Lüftung, Heizung und Kühlung betrachtet werden. Aspekte wie Orientierung, Pufferräumen, Bauteile zur Wärme- und Kältespeicherung sowie zur Luftführung werden mit einbezogen und haben einen starken Einfluss auf die Architektur des Gebäudes und dessen Gesamtkonzept. Daraus wird nachvollziehbar, dass die Beteiligung eines Klimaingenieurs hohe Einsparungen sowohl in den Investitions-, als auch in den Betriebskosten erzielen kann.

 

Die Planungsinstrumente des Klimaingenieurs:

Thermisch-dynamische Gebäudesimulation

Tageslichtsimulation

Luftströmungssimulation

Die Planungsinstrumente des Klimaingenieurs erlauben es, die Energiekonzepte in ihrer Funktion zu prüfen und zu optimieren. Damit lassen sich energetische Konsequenzen von Planungsentscheidungen aufzeigen und Sicherheits- und Risikozuschläge reduzieren.

Wichtigstes Instrument ist die thermisch-dynamische Gebäudesimulation, bei der ein möglichst realitätsnahes Modell des zu untersuchenden Objektes abgebildet wird. Die dynamische Simulation bietet die Möglichkeit, verschiedene interne und externe Einflüsse auf das Gebäude zeitabhängig (z.B. stundenweise oder sogar minutenweise) zu berücksichtigen. Auch Fragen zur Steigerung der Behaglichkeit für die Gebäudenutzer unter Berücksichtigung der größtmöglichen Energieeinsparung können durch entsprechende Analysen der Raum- und Nutzungsverhältnisse beantwortet werden.

Das Einsatzgebiet von dynamischen Simulationen liegt an der Schnittstelle zwischen Objekt- und Fachplanung. Ein integraler Planungsansatz und die Kooperation zwischen Architekten und Ingenieuren werden durch den Klimaingenieur mit bauphysikalischer Expertise und Anwendung von dynamischer Gebäudesimulation gestärkt. Damit werden die oft unterschiedlichen Interessen vom Bauherrn (Investitionskosten), vom Architekten (gestalterischer Entwurf) und vom Gebäudenutzer (Komfort, Wärmeschutz) zusammenhängend betrachtet und in die Vision des Investors synthetisiert.

Bei Räumen mit Kühlbedarf in den Sommermonaten wird mit Simulationen die Reduzierung konventioneller Technik angestrebt. Dazu werden passive und hybride Strategien wie z.B. Nachtlüftung untersucht und ihr Potential bewertet. Im besten Fall kann ein vollständiger Verzicht auf aktive Kühlsysteme in Erwägung gezogen werden, mit entsprechender Verringerung der Investitionskosten.

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